1937 Lancia Aprilia Sport Zagato

Artikel-Nr.: AC 04036

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Das Geburtstagsgeschenk

 

Der Gründungstag, an dem sich die beiden Italiener Vincenzo Lancia und Claudio Fogolin dazu entschlossen, selbst ein Autowerk ins Leben zu rufen, war der 29. November 1906. Als Firmenbezeichnung wählten sie den Nachnamen von Vincenzo - Lancia. 

 

Der Typ Aprilia, der ab Februar 1937 in Serie ging war gleichzeitig die letzte Entwicklung, an der Vincenzo Lancia aktiv mitwirken konnte, denn er verstarb im Februar 1937 im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt. Auf dem Unterbau eines Lancia Aprilia erfolgte 1938 die Anfertigung eines Unikats, über das nahezu keine Unterlagen bis heute überlebt haben. Doch auch wenn nur ganz wenige Fakten bekannt sind, so ist gesichert, dass die windschnittige Fahrzeugkarosserie aus den Händen von Ugo Zagato stammte.

 

Andrea Zagato, dessen Großvater Ugo einst den Rennwagen einkleidete schlug dem Lanica-Werk vor, diesen Wagen zum 100jährigen Firmenjubiläum originalgetreu aufzubauen. Unter dem Motto 'Sanction Lost' wurde das Vorhaben unter Beteiligung eines finanzkräftigen Sponsors umgesetzt. Die schwarz-weißen Fotografien wurden zunächst computergestützt retuschiert und Maße hochgerechnet, bis schließlich exakte Pläne herauskamen. In der nächsten Stufe übertrugen die Techniker die Zeichnungen für die Karosse auf eine exakt ausgearbeitete Holzform und dengelten darüber - wie in den 1930er Jahren üblich - das Aluminium auf das Penibelste. Mit dem Wunsch der Rekonstruktion war gleichzeitig verbunden, dass der neu aufgebaute Wagen auch fahrbar sein sollte. Auch dies konnte schließlich realisiert werden und nach einer Bauzeit von ziemlich exakt zwei Jahren erstrahlte die Replika des einstigen Unikats im Jahr 2008 in voller Pracht. Mit den 80 PS über der Vorderradachse beschleunigte der Wagen auf annähernd 130 km/h. 

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