Audi Berlin-Rom Stromlinien-Coupé 1938


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Audi Berlin-Rom Stromlinien-Coupé 1938

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Eine Fahrt, zu der es nicht kam


Die Idee, die neuen Autobahntrassen in eine Langstreckenfahrt einzubinden ging auf das Jahr 1937 zurück und stammte von Adolf Hühnlein und seinem italienischen Kollegen Graf Alberto Bonacossa. 
 
1938 sollte die erste Wettbewerbsfahrt zwischen den beiden Hauptstädten Rom und Berlin stattfinden. Dieses Vorhaben drang auch in die großen Automobilfabriken vor und gerade die Führungskräfte bei der Auto-Union sahen sich dazu berufen, an dieser Fernfahrt, die ja auch als Rennen klassifiziert war, teilzunehmen. Allen Beteiligten war aber vermutlich schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass gerade durch die Nutzung der Autobahnen die herkömmlichen Wagen dafür nicht schnell genug gewesen wären, um das Rennen zu gewinnen. Aus der Vorstandschaft der Auto-Union kam schon bald der Segen für die Entwicklung von besonders schnellen Serienwagen, die unter dem Signet von Wanderer, von DKW, Horch und auch von AUDI miteinander um den Sieg konkurrieren sollten. Das gesamte Projekt lief werksintern unter der Bezeichnung „Stromlinien-Limousine“. Die zwar unter dem gemeinsamen Dach der Auto-Union entwickelten Fahrzeuge sahen für jedes Firmenlogo separat eine geänderte optische Form vor, obwohl alle in der gleichen Abteilung entstanden. Für den AUDI diente als Basis das Fahrwerk des neuen, seit November 1938 erhältlichen Typs 920. Für eine größtmögliche aerodynamische Effizienz der Karosserie aus Aluminium wurde auf die Fachkenntnisse von Paul Jaray zurückgegriffen. In seiner gekonnt gewohnten Weise ließ er auch hier die Formen in rundlichen, großflächigen Bogen von der Front zum Heck hin verlaufen. Die Aluhaut für die beiden AUDI wurde beim Karosseriespezialisten Hornig gefertigt. Für den AUDI wurde intern festgehalten, dass er auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h kam und damit die Top-Speed des 920er Serienmodells um stattliche 30 km/h übertraf. 
 
Mag die Auto-Union ihre Rennwagen einsatzbereit aufgebaut haben, so wurde die geplante Langstreckenfahrt von 1938 auf 1939 verschoben und dann schlussendlich komplett abgesagt. 

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