1957 Porsche 695 von Albrecht Graf Goertz
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Artikelbeschreibung: Dieser Artikel kommt aus einer gepflegten Sammlung und gilt somit als “gebrauchter“ Artikel. Das Modellauto selber ist in einem sehr guten Zustand. Das Modellauto ist in seiner Original-Acrylglas-/Plexiglasvitrine. Die ursprüngliche Pappverpackung ist nicht mehr vorhanden. Der Begleitflyer mit der Geschichte und der Beschreibung des Originalautos ist vorhanden. Die Acrylglas-/Plexiglasvitrine hat leichte Lager- /Gebrauchsspuren. Die Acrylglas-/Plexiglasvitrine besteht aus einer Sockelplatte und einer transparenten Acrylglas-/Plexiglashaube. Das Modellauto ist auf die Sockelplatte geschraubt. Die hier veröffentlichten Fotos dieses Angebotes sind Teil der Artikelbeschreibung.
Das Modellauto besteht aus Resin (Kunstharz) mit fest angebauten Kleinteilen und ist eine vom Hersteller handgefertigte Miniatur.
Maßstab des Modellautos: 1:43
Auflage: 333 Modellautos
Hersteller: Autocult GmbH, Richtweg 66, 90530 Wendelstein, Deutschland, Email: info@autocult.de. Bewahren Sie diese Adresse auf!
Warnhinweis! Bei allen von uns angebotenen Modellautos handelt es sich um möglichst maßstabs- und originalgetreue Modelle/Miniaturen der Originalautos für Sammler, nicht um Kinderspielzeug! Wird der angebotene Artikel sachgemäß gebraucht, gehen davon keinerlei gesundheitliche oder sonstige Gefahren (zum Beispiel: Brand) aus. Alle in unserem Webshop angebotene Modellautos sind Sammelobjekte und sind ausschließlich für Jugendliche (14 bis 18 Jahren) und für Erwachsene geeignet/vorgesehen. Ausdrücklich gilt: Für Kinder unter 14 Jahren sind unsere Modellautos nicht geeignet.
Produktsicherheitshinweise: Dieses Modellauto ist in jedem Fall außer Reichweite von Kindern unter 14 Jahren sicher aufzubewahren. Für Jugendliche gilt ebenfalls die Aufsichtspflicht der Eltern beziehungsweise die der aufsichtspflichtigen Person. Deshalb müssen sich Eltern bzw. die aufsichtspflichtige Person immer auch selbst davon überzeugen, dass von dem Modellauto keine Gefahr für den Jugendlichen ausgeht.
Weder das Sammlermodell, noch davon gelöste Kleinteile, oder die Verpackung dürfen in den Mund genommen, auf den Mund und Nase gehalten/gepresst, verschluckt, oder eingeatmet (Mund und Nase) werden. Es besteht Erstickungsgefahr. Weder das Sammlermodell, noch davon gelöste Kleinteile, oder die Verpackung dürfen in irgendeiner Art und Weise mit den Augen oder Ohren in Berührung kommen. Es besteht Erblindungsgefahr bzw. eine Gefahr für Gehörschäden. Bei unsachgemäßen Gebrauch des Sammlermodells und der Verpackung mit scharfen Spitzen und Kanten, besteht Verletzungsgefahr an Haut und Händen.
Steuerrechtliche Hinweise: Mehrwertsteuer wird in der gesamten Europäischen Union (EU) erhoben, wobei jedoch jedes EU-Land seine eigenen Mehrwertsteuersätze festlegt. Der Gesamtpreis einer Bestellung durch einen Kunden innerhalb der Europäischen Union (EU) richtet sich daher nach der Mehrwertsteuer des jeweiligen Empfängerlandes. Er wird an der Kasse beim Bestellvorgang entsprechend angepasst. Der Umsatz dieses Modellautos unterliegt der Differenzbesteuerung gemäß § 25a USTG: Heißt 0% Mehrwertsteuer bei der Bestellung für den Kunden. Die relevante gesetzliche Mehrwertsteuer an das EU-Empfängerland des Kunden wird von uns nach dem OSS-Verfahren (One-Stop-Shop) abgeführt. Der Versand ins Nicht EU-Ausland erfolgt aus Deutschland. Die Mehrwehrsteuer des jeweiligen Empfängerlandes, Verzollungskosten und Zölle oder ähnliche Kosten sind in der Endsumme der Bestellung nicht inbegriffen und sind an relevante Dritten zu bezahlen. Diese gehen zu Lasten des Käufers.
Die Suche nach der idealen Form
Im Jahr 1956 - in Deutschland war das Berufsbild eines Designers noch keineswegs geläufig - stand für den Entwurf einer neuen Karosserieform ein Mann ganz oben bei Ferdinand Porsches Sohn, Ferry Porsche: Albrecht Graf Goertz. Seine kurz zuvor geschaffene Form des legendären BMW 507 begeisterte nahezu jeden und wirkte nach.
Zwar in den USA lebend, pendelte der 43jährige aristokratische, freiberufliche Designer zwischen New York und seiner Heimat hin und her. Es muss um die Herbstmonate des Jahres 1956 gewesen sein, als Porsche an den Adeligen herantrat und ihn um einen Entwurf für einen zukünftigen Porsche bat. Das schwäbische Autohaus war zu jener Zeit keineswegs eine eingesessene Traditionsfirma wie beispielsweise Goertz letzter Arbeitgeber, BMW und doch stand der Graf dem Angebot offen gegenüber. Vermutlich wurden ihm die Porsche-internen Überlegungen mit auf den Weg gegeben, bevor er sich in New-York dem Projekt widmete. Eine sehr große Sportlichkeit und ein eigenständiges Erscheinungsbild dürften dabei an oberster Stelle gestanden haben. Nach mehrmaligen Besuchen in der schwäbischen Fabrik realisierte er seine Gedanken in einem originalgroßen Tonmodell und stellte es im Juli 1957 im Hause Porsche dem begutachtenden Gremium vor.
Die Anwesenden blickten auf einen gedrungenen Wagen, dessen markanter Blickfang an der Front zwei Rundscheinwerfer pro Seite waren, zwischen denen sich die Fronthaube bis zur Stoßstange schob. Am Heck platzierte Graf Goertz auf jeder Seite gar drei kleine Rücklichter. Die lang gestreckte Heckpartie war es schließlich wohl, die den aus dem Mund von Ferry Porsche überlieferten Satz: „…ein wunderschöner Goertz, aber kein Porsche…“ zugeschrieben wurde und der den Entwurf schlichtweg als „…zu amerikanisch…“ bezeichnete. Der adlige Designer stellte schließlich noch eine zweite Wagenform vor, doch auch dieser traf nicht den Geschmack der obersten Porscheriege.

