1960 DiDia 150 Dream Car

Artikel-Nr.: ATC 06043

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Das teuerste Auto der Welt!

 

Korrekt muss die Überschrift lauten: Das teuerste `custom made` Auto in der Welt! Unter dieser Bezeichnung ging es in das `Guinness Buch der Rekorde` ein. Dies war im Jahr 1961, als der Musiker Bobby Darin den als DiDia 150 in die Geschichte eingegangenen Straßenkreuzer kaufte. Er zahlte damals dafür den Betrag von 150.000, - US$ - nach heutigem Wert etwa 1,5 Millionen US$. Natürlich stellt sich die Frage, was denn an dem Auto so teuer war? Es war schlicht die Einmaligkeit, gepaart mit einem Luxus, der zur damaligen Zeit für ein Auto absolut fremd war. Alleine, dass der metallic-rote Lack des Straßenkreuzers mit dem Staub von Industriediamanten durchmischt war stellte ein Superlativ dar. Auch das elektrische Öffnen der Türen erfolgte nicht durch einen schnöden Handgriff, sondern durch das Drücken eines Knopfes. Die versenkten Scheibenwischer reagierten auf Wasser und tätigten automatisch ihre Aufgabe. Das luxuriöse Ambiente wurde auf jeden der vier Sitze ausgedehnt, in dem alle Mitfahrer ihren eigenen Radiolautsprecher besaßen und - als rauchen noch modisch war - ihren eigenen Aschenbecher und sogar einen separaten Anzünder für sich in Anspruch nehmen konnte! Unter diesem Protz verblasste sogar die serienmäßig eingebaute Klimaanlage. Verantwortlich für diesen Überfluss an Luxus war der Textildesigner Andrew DiDia. Im Jahr 1953 gab der 36jährige Andrew DiDia den Konstruktionsauftrag an die Firma `Clarkaiser Customs` in Detroit. Die Anpassung der individuellen Gimmicks und die aufwändige Anfertigung der einzelnen Teile beanspruchte insgesamt eine Dauer von sieben Jahren - obwohl anfangs von einer Bauzeit von lediglich zwei Jahren ausgegangen wurde! Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass nur vier Männer diese ganze Arbeit bewältigten. 

1960, als Andrew DiDia seinen unikaten Wagen in Empfang nahm, wurde ihm dabei eine Rechnung über exakt 93.647,29 US$ ausgehändigt. Dem Textildesigner dürfte dieser Betrag aber keine Kopfschmerzen verursacht haben, denn er hatte zu diesem Zeitpunkt mit Bobby Darin bereits einen Käufer an der Hand, der ihm den Wagen abkaufte und bis 1970 fuhr.

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