1939 Alfa Romeo 6C 2500 SS Berlinetta Aerodynamica

Artikel-Nr.: ATC 04029

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Für einen einzigen Auftritt

 

Das italienische Werk Alfa Romeo begann bereits im Jahr 1925 mit der Fertigung der `sei cilindri`- Motoren, führte sie aber erst offiziell 1927 auf dem Markt ein und forcierte diese Technik kontinuierlich weiter. Der Hubraum wuchs dabei von anfangs 1.487 cm³, über 1.700 cm³ auf zuletzt 2.443 cm³ im Jahre 1939. Für Alfa Romeo avancierte der Sechszylinder - mit dem größten Hubraum nur mit dem Kürzel 6C 2500 verklausuliert - in der Ära der 1930er Jahre zu einem Vorzeigeprojekt, das erstklassig den Ruf als sportliches Unternehmen unterstrich. Auch wenn ab 1933 eine eigene Karosse geliefert werden konnte, gab es auch weiterhin noch immer zahlreiche Anbieter, die nackte Fahrwerke mit Motor bestellten. Die leistungsstärkste Motorisierung mit 105 PS schrie förmlich nach einer Teilnahme bei Rennveranstaltungen. Dessen war sich auch das Werk selbst überaus bewusst. 

 

Im Frühjahr des Jahres 1939 wurden drei Fahrwerke mit dem stärksten Motor der Fertigung entnommen und auf dem Weg zur Firma `Carrozzeria Touring` gebracht. Der Grund dafür lag in der Bestellung einer besonderen Karosserie, eigens für den Einsatz bei der `Mille Miglia`. Unter den heraufziehenden dunklen Wolken des Weltkriegs wurde dieses Traditionsevent jedoch kurzfristig aus dem Terminkalender gestrichen. Stattdessen nahm das Werk beim Langstreckenrennen in Nordafrika am 3. März 1939 teil und gewann eindrucksvoll. Nach dieser eindrucksvollen Vorstellung strebte das Alfa Romeo-Werk eine weitere rennfahrerische Dominanz beim alljährlichen Langstreckenlauf in den `24 Heures du Mans` an. Um für diesen Einsatz bestens gerüstet zu sein, sollte eine besondere Karosserie dem Fahrtwind möglichst wenig Widerstand entgegensetzen. Für den Bau dieser speziellen Karosse wurde erneut die Firma `Carrozzeria Touring` beauftragt. 

 

So schön der exklusive Alfa Romeo auch gelang, sein Auftritt bei dem 24 Stundenrennen in Le Mans am 17/18. Juni 1939 verlief enttäuschend. Der Alfa Romeo 6C 2500 SS `Berlinetta Touring` - wie er offiziell getauft war - unter dem Fahrerduo Raymond Sommer/Prince Bira litt zunächst an Problemen mit den Zündfunken. Dann kam auch noch ein Motorendefekt hinzu und der Wagen musste vorzeitig das Rennen aufgeben. 

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