Bugatti Diatto Avio 8C 1919

Artikel-Nr.: ATC 01013

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Als sich einst zwei Männer trafen

 

Ettore Bugatti rief seine `Automobiles Ettore Bugatti´ am Neujahrstag 1910 ins Leben. Der damals bekannte 26jährige Flugzeugpilot und Sportler Roland Garros gehörte schon frühzeitig zu Bugattis Kunden und beide verband darüber hinaus eine persönliche Freundschaft. Roland Garros plante in der Frühphase des Ersten Weltkriegs mit einem Flugzeug den Atlantik zu überqueren, nachdem er bereits das Mittelmeer erfolgreich überflogen hatte. Für diesen Plan konnte der Flieger auch Ettore Bugatti gewinnen und der Automobilfabrikant bot für die Umsetzung des Vorhabens seine Hilfe an. 

 

Während sich das Flieger-Ass um den Bau des Flugzeugfahrwerks kümmerte, entwickelte Bugatti einen Motor dafür. Um die gleiche Zeit reifte in Bugattis Kopf aber auch die Idee, ein Luxusauto auf die Räder zu stellen, das alle damals bekannten Fahrzeuge in den Schatten stellen sollte. Als Antrieb dachte er an einen sehr leistungsstarken Motor, einen monströsen 8-Zylinderreihenmotor. Zwei 4-Zylindermotoren wollte er dazu aneinanderfügen und den Hubraum dabei sogar noch vergrößern. Bugatti setzte seine Vorstellungen um, konstruierte einen 8-Zylinderantrieb mit 14,5 Litern Hubraum, der die damals immense Leistung von 250 PS bei 2.160 U/min entwickelte. 

 

Das Vorhaben von Roland Garros eines leistungsstarken Flugzeugs wurde am 5. Oktober 1918 plötzlich zur Makulatur, denn er tödlich verunglückte. Bugattis großer Motor überdauerte den Krieg und er montierte den mächtigen 8-Zylinder kurzerhand in ein Autofahrwerk, wobei das langgezogene, spitz zulaufende Heck vermutlich eine Hommage für den Flugzeugbau darstellte.

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