Jahrbuch 2020 Porsche 928 PES "Typ 960"

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Das neue, 184-seitige Buch „AutoCult“ Edition 2020 ist nicht irgendein Buch – es ist das Buch für automobile Enthusiasten die mehr über vergessene Automobile, Marken, Entwicklungen und Automobil-Designer wissen möchten. Ob selten, schnell oder verrückt – viele interessante Geschichten in Verbindung mit historischem Hintergrund, flankiert mit vielen historischen Fotos und Bildern der AutoCult-Modelle aus dem Jahr 2020 machen dieses Buch zu einem Muss für den Interessierten automobiler Geschichte.

 

Auf der `8. Internationale technischen Konferenz für Experimentalfahrzeuge` im Oktober 1980, einer für den gewöhnlichen Autofahrer eher unbekannten Ausstellung, stellte Porsche einen Typ 928 aus, dem das Kürzel `PES` angehängt wurde. Diese drei Buchstaben bargen keinen neuen Typ in sich, sondern standen ausgeschrieben für `Porsche Experimental Structure`.

 

Auf den ersten Blick sah der nur halbfertige Wagen wie ein Baukastenfahrzeug aus, dem an den unterschiedlichsten Stellen eine ganze Menge Teile schlichtweg fehlten und blanke Aluminiumteile sich mit lackierten Serienstücken in der Karosserie abwechselten. Wer genauer hinsah und die kleine Hinweistafel neben dem rechten Vorderrad las, konnte erfahren, was sich hinter diesem Objekt verbarg. Im Prinzip war es ein gewöhnlicher 928er, der im Sinne einer Erprobung mit neuen Details ausgestattet wurde. Nur für den Messeauftritt wurde der Wagen an zig Stellen aufgeschnitten und gestattete damit dem Betrachter einen einzigartigen Einblick in die innere Struktur des Experimental-Porsches. Beispielsweise wurde die Beifahrertüre bewusst herausgetrennt und stellte bildhaft dar, wie auf der Suche nach einem noch höheren Sicherheitsstandard neue Verstrebungen getestet wurden. An anderen Bereichen hingegen galt das Augenmerk einer Erhöhung des Komforts und an anderen Stellen wurde der Wunsch nach einer besseren Umweltbilanz mit Neuerungen umgesetzt. Die exakten Ziele und die damit einhergehenden Verbesserungen blieben natürlich weiterhin ein Betriebsgeheimnis, doch eine Devise war auch ohne große technische Hintergründe nachvollziehbar - je leichter das Auto war, desto weniger Treibstoff verbrauchte es. Die Reduzierung des Gewichts wurde über eine weitaus umfangreichere Verwendung von Aluminium erreicht, als sie im Serienbau üblich war.

 

Durch die umgesetzten Besonderheiten, die größtenteils dem Sicherheitsaspekt entsprachen, kursierte der Experimental-Porsche schon bald unter dem Titel `Sicherheitsauto` in den Printmedien. Die Experimentalstudie geriet bis heute nicht in Vergessenheit, dafür sorgte ein Auftritt auf der `Techno Classica` sowie seine Präsenz im hauseigenen Porsche-Museum. 

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